Einführung


Licht ist hell, Finsternis ist dunkel. Dunkelheit selbst ist keine ebenbürtige antipolare Kraft des Lichts, sondern nur das Fehlen des Lichtes. Licht stammt direkt aus der ewigen, unergründlichen Quelle, welche bekannt ist unter dem Namen Gott und dergleichen... Finsternis ist der nur endlose Abgrund, in welchem sich das Licht entfaltet. Licht selbst ist reinstes Sein, d.h. Leben; das Fehlen von Licht – also vom Sein - ist nicht-Sein bzw. Finsternis, d.h. Tod. Ohne Licht kein Leben, Licht ist Leben. Selbst die finstre Nacht besitzt durch Mondschein und Sternenhimmel noch einen Hauch von Licht, wodurch die Nacht ja erst schön wird. Licht ist also Schönheit, Finsternis ist häßlich, weil tot. Licht ist also gut, Mangel an Licht ist also schlecht. Jedes Ding in der Welt E N T S P R I C H T diesem Prinzip. Umso mehr Lichtanteile einem Ding innewohnen, umso schöner und besser ist es. Je weniger Licht ein Ding besitzt, umso schlechter und wertloser ist es. Der Hauptfehler des dualistischen Denkens ist die Annahme, Licht und Lichtmangel wären gleichwertig, nur eben polar entgegengesetzt und in der der Summe sich doch wieder aufwiegend. Das ist aber eine Täuschung bzw. Verzerrung der Tatsachen. Licht allein hat Wert, und eine Sache wird ausschließlich bemessen nach der Menge des ihr innewohnenden Lichts.








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